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Der Kindergarten Kinder Traum bietet für neue Kinder eine ganzjährige Eingewöhnung  an.

Bei uns gibt es flexible Eintrittstermine!

Die Eingewöhnungsphase:

Die Theoretische Grundlage für die Eingewöhnung der Kinder in unserem Kindergarten ist die Bindungstheorie. Uns ist wichtig, dass das Kind eine stabile Bindung zur Pädagogin und Assistentin aufbaut, um sich in der Gruppe sicher und aufgehoben zu fühlen.

Der erste Schritt in den Kindergarten bedeutet Loslösung vom Elternhaus und ist eine Erweiterung und Neuorientierung der eigenen Lebenswelt. Wir wollen die Kinder dabei unterstützen, ihre eigenen Fähigkeiten kennen- und einschätzen zu lernen. Dabei ermutigen wir sie, diese auszubauen und neue Fähigkeiten zu entwickeln.

In der Eingewöhnungsphase verlängern wir langsam die Zeit, die das Kind ohne die Mutter / Vater in der Einrichtung bleibt. Dieser Prozess braucht Zeit und es ist wichtig, dem Kind die Zeit zu geben, die es benötigt, um eine Bindung aufzubauen. Sowohl das Kind als auch die Eltern gewinnen die Sicherheit, dass auch andere Menschen liebevoll und empathisch auf die Gefühle und die Bedürfnisse des Kindes eingehen.

 

 

 

Der wohl erste und größte Schritt im Leben eines Kindes in Richtung Selbstständigkeit ist der Eintritt in den Kindergarten. Für viele Kinder bedeutet das die erste stundenweise Trennung von den Eltern. Entsprechend schwer kann diese Abnabelung den Kindern fallen.

Manche Kinder verbinden die erste Zeit des Kindergartens mit einem Gefühl des Verlassen seins oder haben schlicht einfach nur Angst vor all dem Unbekannten, das sie erwartet. Plötzlich so viele andere Kinder mit unterschiedlichen Charakteren, Vorlieben und Eigenarten um sich zu haben, gepaart mit der entsprechenden Geräuschkulisse kann einige Kinder anfangs sehr einschüchtern.

Was können Eltern tun?

Alle neuen Eindrücke erleben die Kinder zudem außerhalb ihrer vertrauten Umgebung und so kann es vorkommen, dass ein Kind den Kindergarten völlig verweigert. Tränen, manchmal sogar heftige Szenen, in denen das Kind verzweifelt ist und mit den Eltern nach Hause möchte, sind nicht selten.

Auch wenn uns Eltern das erste Loslassen unserer Kleinen meist schwerfällt, sollten wir ihnen helfen, diesen neuen Lebensabschnitt mit Freude zu erleben. Wir geben Tipps, die das erleichtern können.

  1. Den Kindergarten Schmackhaft machen: Der Kindergarten bietet dem Kind viele Vorzüge. Es darf dort spielen, Neues lernen und Kontakte pflegen. All das können wir Eltern in Gesprächen mit dem Kind beiläufig oder bestimmt immer wieder erwähnen. Wir können dem Kind die Einrichtung auch zeigen und es all die Kinder beim Spiel beobachten lassen. So wird die Neugier des Kindes geweckt und damit auch der Wunsch, selbst ein Kindergartenkind zu werden. Hilfreich kann auch der Kontakt zu anderen Kindern sein, die von ihren tollen Erlebnissen im Kindergarten berichten.
  2. Bereits vorher mit dem Abnabeln beginnen: Ist ein Kind bereits gewöhnt, hin und wieder außerhalb des eigenen Zuhauses betreut zu werden, empfindet es die tägliche Abnabelung nicht so schlimm. Eltern können daher Verwandte und enge Freunde bitten, das Kind vielleicht einmal ein bis zwei Stunden zu beaufsichtigen. In dieser Zeit können die Eltern zum Beispiel einkaufen gehen, sollten aber immer in der Nähe bleiben, um bei Bedarf schnell zurückkehren zu können.
  3. Mitspracherecht: Bei der Wahl der Kuscheltiere, Hausschuhe und Trinkflasche sollten die Eltern das Kind mitbestimmen lassen. Je stolzer es auf seine Kindergartensachen ist, desto lieber möchte es sie benutzen. Auch wenn die Wahl nicht unbedingt unserem Geschmack entspricht, sollten wir die Utensilien immer wieder lobend erwähnen.
  4. Langsame Eingewöhnung: Wichtig ist, dass die Eltern das Kind in den ersten Tagen stundenweise begleiten. Auch ist es ratsam, in der Eingewöhnung den Aufenthalt im Kindergarten langsam zu steigern. Besonders wenn sich abzeichnet, dass das Kind innerlich noch nicht bereit ist, einen ganzen Vormittag ohne Eltern zu verbringen.
  5. Keine dramatischen Abschiede: Auch, wenn uns Eltern auf der Zunge liegt, unseren Kleinen zu sagen, dass wir sie in den nächsten Stunden vermissen werden, sollten wir uns solche Aussagen verkneifen. Fröhlichkeit ist angesagt, keine langen Rituale. Kurze Abschiede, die anzeigen, dass man bald wieder da ist und dem Kind in der Zeit viel Spaß wünscht. Widersteht man nicht der Versuchung, sein Kind zum x-ten Mal zu umarmen, immer wieder zu betonen, man sei ja bald wieder da, kann man unbewusst Misstrauen schaffen. Das Kind könnte daran zweifeln, ob die Eltern tatsächlich wiederkommen, wenn sie so „eine große Sache“ daraus machen.
  6. Kindergartenfreie Tage: Ist man während der Betreuungszeiten nicht berufstätig, sollte man dem Kind gelegentlich auch die Option lassen, zu Hause zu bleiben. Natürlich nicht ständig, aber zumindest zeitweise, sollte ein Tag Pause dann gewährt werden. So empfindet das Kind die Kindergartenbesuche weniger als Zwang und wird darin eine Freiwilligkeit sehen. Freiwillige Unternehmungen machen mehr Spaß und so wird das Kind immer seltener frei Tage fordern und mit Freude hingehen. Wichtig ist aber, dass diese Tage nicht in der Phase der Eingewöhnung gewährt werden. Da man dem Kind die Abnabelung sonst zusätzlich erschwert.
  7. Einigkeit mit der Pädagogin und Assistentin: Lernt ein Kind im Kindergarten Dinge, möchte es diese auch zu Hause anwenden. Möglicherweise entspricht das nicht immer unseren Mustern, doch sollten wir nicht verlangen, dass das Kind die Dinge anders angeht als im Kindergarten. Vieles, was Kinder im Kindergarten abweichend von heimischen Ritualen lernen, erfüllt sie auch mit Stolz. Das sollten die Eltern anerkennen. Und es ist gar nicht so schwer, auch einmal zu sagen: “Das haben wir eigentlich immer anders gemacht, aber Deine Methode ist wirklich toll! Die sollten wir alle einmal ausprobieren.”
  8. Geheimnisse lassen: Unsere Kinder werden sicher mit Freude stundenlang plappernd all die Erlebnisse des Kindergartens wiedergeben. Doch manchmal kann es auch sein, dass sie diese für sich behalten möchten. Wir sollten dann nicht bohren, um auch wirklich alles zu wissen. Kinder schaffen sich manchmal gerne eine kleine Privatsphäre. Und es ist wichtig, dass wir diese respektieren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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